Articlesshare.com

  • Home
  • Syndicate
  • Site Map
  • Contact Us
  • Home
  • Humor
  • Originalstuben vor 100 Jahren

Originalstuben vor 100 Jahren

  • By adam white
  • Published 08/30/2010
  • Humor
  • Rating: Unrated

adam white

adam white the best author provids the informartion Skiurlaub Österreich and Winterurlaub Österreich Visit - http://www.skiurlaub-in-tirol.de/

View all articles by adam white

Originalstuben vor 100 Jahren

Was sehen Sie, wenn Sie sich die Österreicher Originalstube aus dem Jahr 1910 vorstellen? Nun vor dem geistigen Auge erscheinen Eindrücke edler handgefertigter Stühle, Schränke und Kommoden. Sie alle besitzen fein herausgearbeitete Muster. In der Ecke steht ein Ledersessel und ein olivgrüner Kachelofen mit einem Blumenmuster spendet Wärme. Aber in Wirklichkeit existiert eine Originalstube in Österreich nach der Jahrhundertwende nicht. Vielmehr spiegelt sich in den Wohnzimmern die kulturelle Vielfalt des Landes wieder, indem alle möglichen Stile aufeinander treffen. Barock, Klassik, Biedermeier und der beginnende Jugendstil vermischen sich. Die Hauptsache zu dieser Zeit war, dass die Möbel von Hand gefertigt worden. Viele Bürger der oberen Schichten waren der Industrialisierung und der beginnenden Massenanfertigung überdrüssig.

Mit pathetischen Motiven verzierte prunkvolle Stühle und Schränke stehen für den Einfluss des Barock. Schnörkel und Übertreibung kennzeichnen die, sich anschließende, Phase des Rokoko. Oft nahmen diese Einrichtungsgegenstände sehr viel Raum ein und verkleinerten so die Bewegungsfreiheit je nach Raumgröße. Teilweise waren die Türen und Fächer der Kommoden und Schränke mit goldener Farbe lackiert. Und nur sehr wohlhabende Bürger und der Adel konnten sich mit diesen Möbeln schmücken.

Hingegen der Extravaganz und Verschnörkelung leistete sich manch guter Bürger dann doch lieber Möbel im klassischen Stil. Sie verkörperten die Rückkehr zur Schlichtheit und den althergebrachten geometrischen Figuren von Rechtecken, Geraden, Kreisen und Ovalen. Feine Zierleisten mit Naturmotiven an den Schränken, die ihrerseits auf nach außen gebogenen widerköpfigen Füßen ruhten. Dennoch wurde jedes Stück massiv angefertigt.

Aber ebenso viele Bürger hielten sich auch noch die komfortablen einfachen Biedermeiermöbel. Durch ihre Bequemlichkeit erschienen sie als passender Ausdruck für eine Sehnsucht nach der “heilen Welt“. Zier- und Schmuckelemente wurden sparsam eingesetzt, da durch diese Schlichtheit die Qualität des Materials betont werden konnte. Das Holz in Hell-Dunkelkontrasten und mit Schellack poliert spielte also die Hauptrolle. Im Zentrum der biedermeierlichen Stube stand dabei der Tisch, als Ort der Familienzusammenkunft. Meist war er rund oder oval, mit einem soliden Mittelfuß.
Überhaupt wurden die Möbel zur Zeit des Biedermeier sehr solide gefertigt und zeugten von einer hohen Lebensdauer. Als Hölzer dienten vorrangig Kirsche, Birke, Birne und Nussbaum.
Weitere typische Stücke für die Originalstube waren Eckschränkchen mit Glasvitrinen als Oberteil, sowie äußerst zierliche Stühle und Kleinmöbel.

Der Jugendstil brachte dann die Natur wieder zurück in die Originalstube zur Ausschmückung. Besonders einprägsam sind jene hohen Jugendstilkleiderschränke, die in geraden Linien in Himmelsrichtung zu streben scheinen. Die hölzernen Zierleisten wurden zunehmend filigran geschnitzt. Dabei waren die Motive beispielsweise Ranken, Efeu und auch Fabelwesen. Kleine Figürchen, die auf Kommoden thronten, wurden kindlich, manchmal mollig, dargestellt.

Die Schreiner jener Zeit, die der Tradition und wirtschaftlichen Situation zu Liebe, meist auf die neuen Maschinen verzichteten, waren gefragt, die Möbelkunst für die Wohnzimmer von Hand zu fertigen. Damals rangierten vor den Werkstätten noch die einzelnen Meister, deren Erfolg auf einen guten Ruf angewiesen war. Möbelherstellung wurde als künstlerische Disziplin betrachtet. Mit den jahrhunderte alten Mitteln von Hobeln, Fräsen und diversen Sägearten (wobei die Fuchsschwanzsäge erst wenige Jahrzehnte existierte) wurden die Kundenwünsche in allen Stilen erfüllt. Heute erscheinen uns die Köpfe der Holzhammer und Formen der Hobel zuweilen klobig und unhandlich. Aber nach der Tradition lernten die jungen Schreiner in ihrer Ausbildung vom Lehrling zum Gesellen zum Meister den Umgang.




Spread The Word

  • del.icio.us it
  • Digg this
  • Furl
  • Reddit
  • Yahoo! this!
  • StumbleUpon
  • Google Bookmarks
  • Live Favorites
  • Technorati

Comments




Rate this article and leave a reply:
Rating: * Poor Excellent
You are replying to the above comment.Cancel this "reply".
Your Name *: Email (private) *: Website:
Please copy the characters from the image below into the text field below. Doing this helps us prevent automated submissions.
Security Code: img

Categories

  • Health
  • Insurance
  • Writing for the Web
  • Advice
  • Aging
  • Arts and Crafts
  • Automotive
  • Break-up
  • Business
  • Business Management
  • Cancer Survival
  • Career
  • Cheating
  • Classifieds
  • Computers And Technology
  • Cooking
  • Culture
  • Dating
  • Death
  • Education
  • Entertainment
  • Etiquette
  • Family Concerns
  • Finances
  • Food and Drinks
  • Humor
  • Internet
  • Jobs
  • Leadership
  • Legal
  • Marketing
  • Marriage
  • Medical Business
  • Medicines and Remedies
  • Openions
  • Parenting
  • Pets
  • Poetry
  • Politics
  • Real Estate
  • Recreation
  • Relationships
  • Religion
  • Self Help
  • Sexuality
  • Short Stories
  • Society
  • Sports
  • Travel
  • Wellness, Fitness and Diet
  • Womens Interest
  • World Affairs
  • Writing
  • Gardening
  • Home Management
  • Herbal Products
  • Escort Agencies
  • Certification Exams
  • Online Forex Trading
  • Domain Registrars
  • Equity Loans
  • Online Car Insurance
  • Event Management Security
  • Dedicated Web Hosting
  • Laser Hair Removal
  • Online Advertising
No categories found.

Search

Advanced Search

Site Menu

  • View Blogs
  • View Authors
  • Become an Author
  • Account Login
  • Logout ()
  • Submit Article
  • Submit Blog
  • My Account
  • My Submissions

Article Options

  • Email to Friend
  • Print Article
  • Remove from Favorites
  • Add to Favorites
  • Remove from 'Articles to Read'
  • Add to 'Articles to Read'

Your Favorite Articles

  • First Impression is the Last Impression
  • Best Practices in Visitor Management
  • Best Practices in Labour Management
  • Grow Taller Today
  • Hiring A Lawyer For Your Trade Business
View All Favorites

Articles to Read

  • First Impression is the Last Impression
  • Best Practices in Visitor Management
  • Best Practices in Labour Management
  • Grow Taller Today
  • Hiring A Lawyer For Your Trade Business

You Recently Viewed...

  • Gas Safe registered can offer you the very best services
  • Architektur Tirol Handwerkskunst in moderner und traditioneller Art für ein gemütliches Zuhause
  • Historische Baustoffe Eine interessante Alternative für Sanierung und Neubau
  • Innenarchitektur Tirol im eigenen Ferienhaus
  • Wo sich Landhaus und Moderne treffen

Popular Authors

  • Seo Manager
  • Maria Jones
  • Jeff McRitchie
  • David H. Urmann
  • Jack Wylde
  • Phillip Tucker
  • Seomul Evans
  • Chris Chew
  • Brenda Williams
  • Mark Thomas Walters
No popular authors found.

Popular Articles

  • Does Power 90 Work? An Honest Review
  • Bingo Games - Casino vs. The net
  • Learn How to Pick Up Beautiful Girls
  • Overview of Fast Payday Loans
  • End Your Financial Woes With Cash Advance Payday Loans
No popular articles found.

Our Newsletter

Enter your details below to join our email list and receive our newsletter.

First Name:


Email Address:


Hostgator Coupon Code Easy Inbox Mailer Bulk Email Sender Internet Marketing Web Hosting Reviews Article Submission Watch Live NFL

Copyright 2012 Articlesshare.com . All rights reserved. ArticleLive Content Management Software